http://derstandard.at/2000022816540/Unter-Kraehen
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Sonntag, 19. April 2015
woher kommt die Wirklichkeit
Montag 20. April 2015 06:56 - Religion
Gedanken für den Tag
von Brigitte Schwens-Harrant, Theologin und Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche".
O-Ton:
Stark ... beliebt ... und wenn das dann die bequemste Erzählung "ich habe nichts getan", "zuerst müssen die anderen".
Gedanken für den Tag
von Brigitte Schwens-Harrant, Theologin und Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche".
O-Ton:
- Erzählungen
- erzählen ist ein Grundbedürfnis des Menschen
- Erzählungen erklären warum die Welt, ... so geworden sind wie sie sind
- sie machen Erinnerung
- erzählen schafft Wirklichkeit
Stark ... beliebt ... und wenn das dann die bequemste Erzählung "ich habe nichts getan", "zuerst müssen die anderen".
Links reden, rechts leben: Hubert
Am Titelblatt des Standards vom 18./19. April 2015, zumindest auf dem Titelblatt nach der Zecke, steht oben "Warum Hubert von Goisern mehr Steuern zahlen will - und Grüne mitunter nerven".
Das mit mehr "Steuern zahlen" ist ein optimistisch stimmende Bemerkung, das "nervende Grüne" weniger. Der O-Ton:
Das mit mehr "Steuern zahlen" ist ein optimistisch stimmende Bemerkung, das "nervende Grüne" weniger. Der O-Ton:
Im Herzen bin ich eh ein Grüner, mit fortschreitendem Alter neben sie mich zwar auch. Vielleicht geht das mit einer Enttäuschung einher, dass nicht mehr daraus geworden ist. Trotzdem muss man froh sein, das es die Grünen gibt. … vor zehn, zwölf Jahren habe ich meinen Unmut geäußert, weil nichts weiter gegangen ist und weil sie sich schlecht verkauft haben.
Diese Kritik an den Grünen kommt immer wieder, klingt für mich nach Wirtshaus politisieren.
Der Bedarf an Parteien die dem Wähler nach dem Mund reden scheint mir aber mehr als gedeckt. Bitte nicht einmal ignorieren.
Der Bedarf an Parteien die dem Wähler nach dem Mund reden scheint mir aber mehr als gedeckt. Bitte nicht einmal ignorieren.
Der Standard hätte auch "muss man froh sein, das es die Grünen gibt" auf die Titelseite setzen können.
Der nervende Holub ist aber auch auf dem Titelblatt.
Also nehme ich an das beide Hubert und der standard nicht nur im Wirtshaus denken, hoffentlichst.
Dienstag, 3. Dezember 2013
Qualifikation - Männer sind selbstbewusster
Die Presse am Sonntag
diepresse
... die Frau ist "nur" qualifiziert ... der Mann "nur" laut ... der Mann gewinnt.
Das bedeutet die Jury fungiert als Lautstärkemessgerät, Applausometer gab es doch bei irgendeinem Nachmittagskinderquiz.
Das ist vollständig in Ordnung, wenn man den oder die Lautestete/n finden will, wenn es überraschender Weise nicht um Lautstärke geht, dann hat man den falschen Wert erfasst, das Messgerät ist unqualifiziert. ...
So funktioniert zwar Wirtschaft nicht aber so läuft es.
"Männer sind selbstbewusster"
In den heimischen Start- ups arbeiten nur zwölf Prozent Frauen. Damit ist die Gründerszene auf dem besten Weg, die selben Fehler wie große Firmen zu machen. Warum ist das so?--- Zitate Ende
...
Oliver Holle, Chef von Speedinvest, bei der Präsentation dann auch gleich. „Wir wissen, dass wir eine Männerdomäne sind. Aber das ist und bleibt ein Problem.“
...
Männer präsentieren sich einfach viel selbstbewusster. Sie treten ganz anders auf“, sagt Emnay, die selbst in der Start-up-Szene gut vernetzt ist. Die gebürtige Afrikanerin hat für Holles Speedinvest gearbeitet, ist Vorstandsmitglied bei „Austrian Startups“ und hat daher oft Frauen und Männer bei der Präsentation ihrer Firma beobachtet. „Da ist immer wieder Ähnliches passiert. Die Frauen waren super qualifiziert, aber sie sind immer so unsicher aufgetreten“, erzählt sie. Im Vergleich dazu wären die Männer hereinspaziert, „als hätten sie die Innovation schlechthin zu verkaufen, dabei hatten sie nur die hundertste Social-Media-Idee.“ Man braucht das Ende der Geschichte nicht abzuwarten, um zu wissen, was passieren wird. Die Frau wird sich nicht durchsetzen. Wie so oft.
- Die Frauen waren super qualifiziert.
- Die Frauen sind unsicher aufgetreten.
- Die Männer treten auf als hätten sie die Innovation.
- Die Männer haben dann nur die hundertste Social-Media-Idee.
... die Frau ist "nur" qualifiziert ... der Mann "nur" laut ... der Mann gewinnt.
Das bedeutet die Jury fungiert als Lautstärkemessgerät, Applausometer gab es doch bei irgendeinem Nachmittagskinderquiz.
Das ist vollständig in Ordnung, wenn man den oder die Lautestete/n finden will, wenn es überraschender Weise nicht um Lautstärke geht, dann hat man den falschen Wert erfasst, das Messgerät ist unqualifiziert. ...
So funktioniert zwar Wirtschaft nicht aber so läuft es.
Sonntag, 6. Oktober 2013
ist halt so
Derstandard 5./6. Okt 2013 Seite 36
Schwierig scheint mir dabei, Experten werden dann gefragt, wenn es schwierig wird UND nicht gut läuft. Siehe Finanzkrise, keiner verstand die "neuen , innovativen Produkte", aber so lange es gut lief, ging es auch ohne Experten. Wenn dann der Karren im Dreck steckt, die Naben schon lange nicht mehr sichtbar sind, ruft man nach Experten.
Die sagen einem dann dies und das und jenes, z.B. der Ochs, das Zugtier, ist seiner Natur nach kein wasserlebendes Tier, obwohl waten im Schlamm als artgerecht angeshen werden kann, ist er nicht einmal Amphibie. Es ist deshalb ratsam den Wagen nicht in zu tiefes Terrain zu führen, und, bei derart hoher Durchmischung der Flüssigkeit mit festen Partikeln, ist eine Respiration auch den meisten Fischen nicht mehr möglich, und, die richtige Abzweigung liegt einige Biegungen zurück, tatsächlich befindet man sich schon lange nicht einmal mehr auf dem Holzweg, sondern steht im Wald.
Übersetzt heißt das, wenn der Kopf des Ochsen im Dreck versunken ist tut er sich mit dem schnaufen schwer und dass man sich verirrt hat.
Und jetzt wird es wirklich schwierig, weil etwas geändert werden müsste, und das bedeutet es bleibt nicht so wie es ist und nicht wie es war und das wiederum ist ... schwierig, siehe derstandard selbe Ausgabe Seite K2
Es braucht ein Ziel, das ein Ideal ist, das per Definition nicht erreicht werden kann, dann wird das Leben zum Ändern. Das ist halt so, aber das ist schwierigst.
Schluss mit dem Hickhack
Untertitel "SPÖ und ÖVP sollten Reform Partnerschaften mit Experten und Opposition suchen"
Schwierig scheint mir dabei, Experten werden dann gefragt, wenn es schwierig wird UND nicht gut läuft. Siehe Finanzkrise, keiner verstand die "neuen , innovativen Produkte", aber so lange es gut lief, ging es auch ohne Experten. Wenn dann der Karren im Dreck steckt, die Naben schon lange nicht mehr sichtbar sind, ruft man nach Experten.
Die sagen einem dann dies und das und jenes, z.B. der Ochs, das Zugtier, ist seiner Natur nach kein wasserlebendes Tier, obwohl waten im Schlamm als artgerecht angeshen werden kann, ist er nicht einmal Amphibie. Es ist deshalb ratsam den Wagen nicht in zu tiefes Terrain zu führen, und, bei derart hoher Durchmischung der Flüssigkeit mit festen Partikeln, ist eine Respiration auch den meisten Fischen nicht mehr möglich, und, die richtige Abzweigung liegt einige Biegungen zurück, tatsächlich befindet man sich schon lange nicht einmal mehr auf dem Holzweg, sondern steht im Wald.
Übersetzt heißt das, wenn der Kopf des Ochsen im Dreck versunken ist tut er sich mit dem schnaufen schwer und dass man sich verirrt hat.
Und jetzt wird es wirklich schwierig, weil etwas geändert werden müsste, und das bedeutet es bleibt nicht so wie es ist und nicht wie es war und das wiederum ist ... schwierig, siehe derstandard selbe Ausgabe Seite K2
Worin Erfolg gesehen wird
Er sehe seinen Auftrag als Berater darin, auf ein Ideal hinzuarbeiten, sagt Erich Cibulka, Managing Partner von Philadelphia Managment, frei nach Rainer Maria Rilke's Zitat "Du musst dein Ändern leben", ... Weil es sinnlos sei, sich mit einer wenig zufriedenstellenden betrieblichen Realität - à la "das ist halt so" - abzufinden. Es braucht ein Ziel, auf das hingearbeitet werden könne, ...WUNDERSCHÖN !!!
Es braucht ein Ziel, das ein Ideal ist, das per Definition nicht erreicht werden kann, dann wird das Leben zum Ändern. Das ist halt so, aber das ist schwierigst.
Dienstag, 1. Oktober 2013
Handschlagqualität !
im Morgenjournal 1. Oktober 2013 nach der Parlamentswahl:
Frage: warum vertiefende Gespräche mit ohnehin bekannten Parteien notwendig seien, wird der ÖVP Chef gefragt:
und zur Erinnerung "Österreich gehört den Weltoffenen" (c) 2013 ÖVP Plakattext.
Frage: warum vertiefende Gespräche mit ohnehin bekannten Parteien notwendig seien, wird der ÖVP Chef gefragt:
Ich glaube das niemand heute sagen kann, was vor der Wahl von einer Partei geäussert wurde, ob das nach der Wahl genauso gilt, ob man bereit ist auch im Parlament durchaus konstruktiv an einem Projekt mitzuwirken. Denn wenn ich nur das Beispiel Wachstum hernehme, das hat soviele verschiedene Implikationen, die weit über das hinausgehen was man jetzt in einem einfachen Gesetz wirklich festlegen kann, dass es notwendig ist hier zu suchen ob nicht hier Bereitschaft besteht auch daran mitzuwirken, auch von anderen Parteien.... nochmal
Ich glaube das niemand heute sagen kann, was vor der Wahl von einer Partei geäussert wurde, ob das nach der Wahl genauso gilt,Die Klarheit der Aussage ist überraschend, der Inhalt erklärt beinahe alles, beruhigend ?
und zur Erinnerung "Österreich gehört den Weltoffenen" (c) 2013 ÖVP Plakattext.
Dienstag, 4. Juni 2013
Eine Problematik
Dienstag 4. Juni Orf Morgenjournal 07:00
Das grundsätzliche Problem schildert Andreas Pichler vom Umweltministerium: Der Gefahrenzonenplan wird vom Bund erstellt, doch die Länder und die Gemeinden treffen die definitive Entscheidung, wo gebaut werden darf und wo nicht. "In manchen Gemeinden ist der Bebauungsdruck so groß, dass es manchem Bürgermeister sinnvoll erscheint, auch in gefährdete Gebiete hinein bauen zu lassen", so Pichler. Der Druck komme von der Bevölkerung oder auch von Gewerben, die sich ansiedeln wollen.
...
Die Raumplanung sei hier völlig überfordert.
...
Der Bürgermeister kann sich über den Gefahrenzonenplan hinwegsetzen, so Pichler. Er macht sich dabei auch nicht strafbar. Denn der Plan sei nur ein "flächenhaftes Gutachten" ohne rechtsverbindlichen Charakter, so Pichler. Der Gefahrenzonenplan sollte deshalb rechtsverbindlich und gesetzlich verankert werden, mit entsprechenden Strafandrohungen, sagt Pichler, damit die Risikoregionen vor allem im roten Bereich ernster genommen werden.Der Gemeindebundpräsident meint dazu
Da gibt's wenig Vorgaben bisher, auch für die Baubehörden nicht und auch für die Gemeinden nicht.
Das muß man den Menschen erklären, da muß man auch allenfalls Entschädigungen zahlen usw. das ist ein entscheidender Punkt, da kann man ned sagen also jetzt die Gemeinden sind da Schuld oder die Baubehörden sind Schuld, sondern da muß man sich gemeinsam hinsetzen und wie lösen wir das Problem.
Ich sag ganz offen, da gibt es hier Handlungsbedarf, keine Frage, wir erleben des, wenn ich weiß das zum Beispiel Aufschüttungen bis zu 5000m² bewilligungsfrei sind, so ist das eine Problematik, die man angehen sollte sehr rasch.
Weil also jeder versucht, natürlich, die Bauunternehmen versuchen diese Räume zu nützen, Ablagerungen zu ermöglichen, die Grundbesitzer sagen, das ist zur Bewirtschaftung einfacher und diese Räume fehlen uns.
Da geht es nicht um den einzelnen Häuselbauer, der da hineinbaut, vielleicht, sondern da geht es um große Flächen und das ist ein Punkt den ich schon auch einfordere, von der Landes und der Bundespolitik, das man sagt ok setzen wir uns zusammen und sichern wir diese Rückhalteräume.Zu merken für die nächste Diskussionsrunde:
- Da fordert also der Gemeindebundpräsident mehr Vorgaben vom Bund und vom Land.
- Bloß weil jemand Entscheidungskompetenz hat, ist er noch lange nicht verantwortlich.
Weil die lokale Baubehörde dann Druck ableiten kann und das dann auf Wien schieben kann.
Steht da dann ein unausgesprochenes "Ich würde es ja tun" im Raum ?
Wie weit entspricht das mit den Entschädigungen einem "intelligenten Finanzprodukt" ?
Ein Beispiel:
Ein Grundstück wird als Baugrund gewidmet, dadurch steigt der Quadratmeterpreis. Der Eigentümer benötigt etwas Geld und findet eine Bank, die den Baugrund als Sicherung nimmt. Wird das Grundstück dann rückgewidmet, fällt die Sicherung weg.
Das ist für den Eigentümer, womöglich, existenzbedrohend, für die Bank ein Verlust, und für die Baubehörde ... die ist nicht Schuld.
Wen muß "man", nach Gemeindebundpräsident Mödlhammer, hier entschädigen und wer ist "man" ?
Möglichkeiten: Der Besitzer hat etwas Druck auf die Baubehörde ausgeübt, die Bank nimmt die Flächenwidmung ohne Kontrolle als ewiges Gesetz an, die Baubehörde hat es riskiert ?
Mödlhammer hat recht : eine Problematik
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