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Donnerstag, 1. Oktober 2015

Sonntag, 19. April 2015

Links reden, rechts leben: Hubert

Am Titelblatt des Standards vom 18./19. April 2015, zumindest auf dem Titelblatt nach der Zecke, steht oben "Warum Hubert von Goisern mehr Steuern zahlen will - und Grüne mitunter nerven".
Das mit mehr "Steuern zahlen" ist ein optimistisch stimmende Bemerkung, das "nervende Grüne" weniger. Der O-Ton:
Im Herzen bin ich eh ein Grüner, mit fortschreitendem Alter neben sie mich zwar auch. Vielleicht geht das mit einer Enttäuschung einher, dass nicht mehr daraus geworden ist. Trotzdem muss man froh sein, das es die Grünen gibt. … vor zehn, zwölf Jahren habe ich meinen Unmut geäußert, weil nichts weiter gegangen ist und weil sie sich schlecht verkauft haben.

Diese Kritik an den Grünen kommt immer wieder, klingt für mich nach Wirtshaus politisieren.
Der Bedarf an Parteien die dem Wähler nach dem Mund reden scheint mir aber mehr als gedeckt. Bitte nicht einmal ignorieren.
Der Standard hätte auch "muss man froh sein, das es die Grünen gibt" auf die Titelseite setzen können.

Der nervende Holub ist aber auch auf dem Titelblatt.

Also nehme ich an das beide Hubert und der standard nicht nur im Wirtshaus denken, hoffentlichst.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Qualifikation - Männer sind selbstbewusster

Die Presse am Sonntag diepresse
"Männer sind selbstbewusster"
In den heimischen Start- ups arbeiten nur zwölf Prozent Frauen. Damit ist die Gründerszene auf dem besten Weg, die selben Fehler wie große Firmen zu machen. Warum ist das so?
...
Oliver Holle, Chef von Speedinvest, bei der Präsentation dann auch gleich. „Wir wissen, dass wir eine Männerdomäne sind. Aber das ist und bleibt ein Problem.“
...
Männer präsentieren sich einfach viel selbstbewusster. Sie treten ganz anders auf“, sagt Emnay, die selbst in der Start-up-Szene gut vernetzt ist. Die gebürtige Afrikanerin hat für Holles Speedinvest gearbeitet, ist Vorstandsmitglied bei „Austrian Startups“ und hat daher oft Frauen und Männer bei der Präsentation ihrer Firma beobachtet. „Da ist immer wieder Ähnliches passiert. Die Frauen waren super qualifiziert, aber sie sind immer so unsicher aufgetreten“, erzählt sie. Im Vergleich dazu wären die Männer hereinspaziert, „als hätten sie die Innovation schlechthin zu verkaufen, dabei hatten sie nur die hundertste Social-Media-Idee.“ Man braucht das Ende der Geschichte nicht abzuwarten, um zu wissen, was passieren wird. Die Frau wird sich nicht durchsetzen. Wie so oft.
--- Zitate Ende


  • Die Frauen waren super qualifiziert. 
  • Die Frauen sind unsicher aufgetreten. 
  • Die Männer treten auf als hätten sie die Innovation. 
  • Die Männer haben dann nur die hundertste Social-Media-Idee.  
Summe: Die Frau wird sich nicht durchsetzen Finde den Fehler

... die Frau ist "nur" qualifiziert ... der Mann "nur" laut ... der Mann gewinnt.
Das bedeutet die Jury fungiert als Lautstärkemessgerät, Applausometer gab es doch bei irgendeinem Nachmittagskinderquiz.
Das ist vollständig in Ordnung, wenn man den oder die Lautestete/n finden will, wenn es überraschender Weise nicht um Lautstärke geht, dann hat man den falschen Wert erfasst, das Messgerät ist unqualifiziert. ...

So funktioniert zwar Wirtschaft nicht aber so läuft es.


Sonntag, 6. Oktober 2013

ist halt so

Derstandard 5./6. Okt 2013 Seite 36

Schluss mit dem Hickhack
Untertitel "SPÖ und ÖVP sollten Reform Partnerschaften mit Experten und Opposition suchen"

Schwierig scheint mir dabei, Experten werden dann gefragt, wenn es schwierig wird UND nicht gut läuft. Siehe Finanzkrise, keiner verstand die "neuen , innovativen Produkte", aber so lange es gut lief, ging es auch ohne Experten.  Wenn dann der Karren im Dreck steckt, die Naben schon lange nicht mehr sichtbar sind, ruft man nach Experten.
Die sagen einem dann dies und das und jenes, z.B. der Ochs, das Zugtier, ist seiner Natur nach kein wasserlebendes Tier, obwohl waten im Schlamm als artgerecht angeshen werden kann, ist er nicht einmal Amphibie. Es ist deshalb ratsam den Wagen nicht in zu tiefes Terrain zu führen, und, bei derart hoher Durchmischung der Flüssigkeit mit festen Partikeln, ist eine Respiration auch den meisten Fischen nicht mehr möglich, und, die richtige Abzweigung liegt einige Biegungen zurück, tatsächlich befindet man sich schon lange nicht einmal mehr auf dem Holzweg, sondern steht im Wald.

Übersetzt heißt das, wenn der Kopf des Ochsen im Dreck versunken ist tut er sich mit dem schnaufen schwer und dass man sich verirrt hat.

Und jetzt wird es wirklich schwierig, weil etwas geändert werden müsste, und das bedeutet es bleibt nicht so wie es ist und nicht wie es war und das wiederum ist ... schwierig, siehe derstandard selbe Ausgabe Seite K2

Worin Erfolg gesehen wird 
Er sehe seinen Auftrag als Berater darin, auf ein Ideal hinzuarbeiten, sagt Erich Cibulka, Managing Partner von Philadelphia Managment, frei nach Rainer Maria Rilke's Zitat "Du musst dein Ändern leben", ... Weil es sinnlos sei, sich mit einer wenig zufriedenstellenden betrieblichen Realität - à la "das ist halt so" - abzufinden. Es braucht ein Ziel, auf das hingearbeitet werden könne, ...
WUNDERSCHÖN !!!
Es braucht ein Ziel, das ein Ideal ist, das per Definition nicht erreicht werden kann, dann wird das Leben zum Ändern. Das ist halt so, aber das ist schwierigst.

Dienstag, 21. Mai 2013

Zeitverwendung pro Tag

derStandard Sa./So./Mo., 18./19./20.Mai 2013 Seite 6 unten
Durchschnittliche Zeitverwendung pro Tag [Mo-So]
alle Personen ab 10 Jahre - ausgewählte Tätigkeiten


Schlafen08:20
Haupterwerbstätigkeit02:51
Fernsehen02:00
Körperpflege00:48
Kochen, Essen zubereiten00:32
Besuche bei/von Freunden/verwandten00:30
Aufräumen, Reinigen00:26
Einkaufen00:20
Ausgehen in Lokale, private Partys00:19
Wege - Erwerbstätigkeit00:19
Spazierengehen00:12
Wege - soziale Kontakte00:12
sportliche Betätigung00:11
Zeitungen, Zeitschriften lesen00:11
Spielen mit dem Kind00:09
Programm, Katalog, Anleitung lesen00:08
Gesellschafts-, Kinderspiele00:08
Computerspiele00:06
Besuch von Vergnügungsveranstaltungen00:05
Bücher lesen00:05
Informationsbeschaffung mit Computer00:05
kulturelle Aktivitäten00:04
Wandern, Laufen00:04
künstlerische Hobbys00:03
restliche Aktivitäten05:52
Fragen/Bemerkungen:
  • ist Kochen bei Hausfrauen als Haupterwerbstätigkeit gezählt worden.
  • 40 Stunden pro Woche sind 05:42 , die 02:51 Haupterwerbstätigkeit ist unter 50%
  • künstlerische Hobbys ist die kleinste Klassifizierung
  • restliche Aktivitäten entspricht einer Vollanstellung mit 40 Stunden

Sonntag, 14. April 2013

schule. migration

derstandard 13./14. April 2013 S.10

"Das Lehrerzimmer ist die Parallelgesellschaft"

Für den deutschen Migrationsexperten Mark Terkessidis spiegeln die Klassenzimmer die gesellschaftliche Realität wider. 
Was auch sonst, wenn es grau und drei Meter hoch ist ? Ist es (hoffentlich) keine Maus sondern ein Elefant. Auf jeden Fall kann man es nicht mit der Hand fangen.
Wenn die Hälfte der Klasse einen Migrationshintergrund hat, ist das so, da kann man wählen wenn man will.
Zur Erinnerung: Sie ist rund, die Erde.

ganz normal

derstandard 13./14. April 2013 K1

Zwischen ganz krank und ganz gesund

Wiedereinstiegsmanagment steckt noch in den Kinderschuhen. Chefärzte attestieren entweder "krank" oder "gesund". Die Erste Bank hat Strukturen geschaffen wie es dazwischen angemessen klappen kann.

Da sagt nachher jeder "eh klar", aber zur verwaltungstechnischen Vereinfachung wird auf binäre Möglichkeiten reduziert. Weiter geht nicht, oder ?

Samstag, 9. März 2013

unauffällige 35 Prozent

derstandard Sa./So. 9./10. März 2013 Seite 10 "Kontrollsystem wie vor 30 Jahren"

der letzten Absatz

Und wie hat Haslauer als Aufsichtsratsmitglied der Hypo-Bank die Geschäfte mit dem Land beurteilt, als das Land 2008 seine Barvorlagen auf 600 Millionen Euro erweitert habe? Die Größenordnung sei bei einem Gesamtschuldenstand von 1,7 Milliartden "unauffällig" gewesen, sagt Haslauer. Er war bis 2009 im Aufsichtsrat des Geldinstituts.
600Millionen / 1,7Milliarden = 0,3529 entspricht 35,29 %.

Damit ist auch klar gestellt, dass der Untertitel auf der ersten Seite
42 Prozent sagen, "Unter Hitler war nicht alles schlecht"
nicht beunruhigend zu sehen ist, dieser Wert ist zwar höher als "unauffällig" wahrscheinlich "wahrnehmbar". Das Ergebnis der Niederösterreichwahl

Christenpartei 0,09%., FPÖ 8,2% (-2,3%), Grüne 8,0% (+1,1%), KPÖ 0,8% (-0,1%),
Mutbürgerpartei 0,6% (+0,6%), ÖVP 50,8% (-3,6%), Piratenpartei 0,05% (+0,05%),
SPÖ 21,6% (-3,9%), Team Stronach 9,8% (+9,8%), 
ergibt dann auch, dass die ÖVP als einzige "sichtbar" ist, obwohl bei einer Wahlbeteiligung von 71 Prozent 71*50,8 = 3606,8 sind das "unauffällige" 36 Prozent.

Falls Ihnen jemand die nächste Gehaltserhöhung von 3,x Prozent als angemessen verkaufen will finden Sie hier einen kompetenten Unterstützer.